Klares Ja der Kirchbürgerschaft zum Ausbau des Heizwärmeverbundes

P6078282<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-sulgen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>9</div><div class='bid' style='display:none;'>744</div><div class='usr' style='display:none;'>6</div>

Die Jahresrechnung 2019, drei Bauabrechnungen und der Budgetantrag 2020 wurden in der brieflichen Abstimmung deutlich genehmigt. Ebenso der Kreditantrag zum Ausbau des Wärmenetzes mit dem Anschluss der Schule im Sulger Oberdorf zum Heizwärmeverbund.
Brunhilde Bergmann
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Evangelischen Kirchgemeinde Sulgen-Kradolf gaben mit der Bewilligung des Bruttokredits von 310’000 Franken grünes Licht für die Erweiterung des bestehenden Wärmeverbunds und Anschluss der Schule an die Holzschnitzelheizung. Nach Abzug der Subventionen und Anschlussgebühren durch die Schule wird mit Netto-Baukosten von 232’100 Franken gerechnet.
259 stimmten dafür 6 dagegen, eine Stimme wurde leer abgegeben, wegen der Corona-Krise fand die Abstimmung brieflich statt. Kirchgemeindepräsident Walter Berger sieht darin einen grossen Vertrauensbeweis in die Arbeit der Kirchenvorsteherschaft: «In einer Kirchgemeindeversammlung wird offen abgestimmt, die briefliche Abstimmung setzt die Hürde für ein Nein niedriger.»
Auch Volksschulpräsident Christoph Stäheli freut sich über das Resultat: «Jetzt kann die Kirchgemeinde der Schulgemeinde so richtig einheizen.» Der Zeitplan für die Realisation der ist eng, bereits im Herbst soll die Schule Oberdorf und die Turnhalle dem Wärmeverbund angeschlossen sein und mit 100 Prozent erneuerbarer Energie versorgt werden.
Angenommen wurde die Jahresrechnung (261 Ja, 2 Nein, 2 leer) mit einem Aufwand von 1,439 Mio und einem Ertrag von 1,446 Mio. Der Gewinn von 10’945 Franken – budgetiert war ein Verlust von 46’960 Franken – wurde dem Eigenkapital zugeschlagen. Ebenso das Budget 2020 (252 Ja, 7Nein,7 leer), das bei einem Aufwand von 1,391 Mio und einem Ertrag von 1,348 Mio mit einen Verlust von 43’440 Franken rechnet. Der Steuerfuss bleibt mit 25 Prozent (252 Ja, 9 Nein, 5 leer) unverändert.
Die Genehmigung der drei Bauabrechnungen Innenrenovation (264 Ja, 1 Nein, 1 leer) sowie Umgebungsgestaltung Kirche Sulgen (261 Ja, 3 Nein, 2 leer) und Neubau des Carports Kradolf (261 Ja, 3 Nein, 1 leer) freuen Sacha Derron besonders. Bis zum 31. Mai 2020 war er Mitglied der Kirchenvorsteherschaft und betreute das Ressort Liegenschaften: «Nun habe ich sauberen Tisch für die Amtsübergabe und kann mich frei fühlen, dafür bedanke ich mich bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern.»
Die Bauabrechnung Innenrenovation Kirche schliesst bei Total-Bruttobaukosten von rd. 1,037 Mio mit einer Kreditunterschreitung von 103'149 Franken, die Umgebungsarbeiten von rd. 241'000 Franken mit einer Unterschreitung von 48'907 Franken und die Abrechnung für das Mehrzewckgebäude/Carport in Kradolf von 238'000 Franken mit einer Kreditunterschreitung von 11'850 Franken.