Heinrich Bullinger (1504 – 1575) Reformator und Glaubenszeuge mit europäischer Ausstrahlung

Logos<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-sulgen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>38</div><div class='bid' style='display:none;'>665</div><div class='usr' style='display:none;'>6</div>

Dr. Peter Opitz, Professor für Kirchen- und Dogmengeschichte von der Reformationszeit
bis zur Gegenwart am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte
der Universität Zürich, hat in Sulgen im Jubiläumsjahr der Reformation 2017 einen
sehr interessanten und gut besuchten Vortrag mit anschliessender Diskussion über
den Schweizer Reformator Huldrych Zwingli gehalten.
Nun war ja die Reformation nach dem Tod Zwinglis auf dem Schlachtfeld nicht zu Ende. Zwinglis Nachfolger war, auch ein wenig im Gegensatz zu Zwingli, ein friedliebender, ausgleichender Mann, der mit halb Europa in engem brieflichem Kontakt stand – auch über Konfessionsgrenzen hinweg. Wer seinen Gegnern schreibt, der schiesst nicht so schnell.
Bullinger war nicht nur Theologe, Lehrer und Ratgeber, er war auch Seelsorger und Tröster in Zeiten der Verfolgung von Protestanten und der Pest, die viele Menschenleben forderte. Sein Einfluss auf die Reformation in der Schweiz und in ganz Europa war sehr gross, auch wenn er nicht so bekannt ist wie Zwingli. Es gibt viele eindrückliche Texte von ihm, die auch heute berühren und zu denken geben.
Und genau das wird Prof. Dr. Peter Opitz in seinem Vortrag über Heinrich Bullinger mit anschliessender Diskussion am Samstag, 27. Oktober, von 15–18 Uhr in der evang. Kirche Sulgen mit Heinrich Bullingers Texten tun – uns berühren und zu denken geben. fs